21.06.2021
11:59
 

ES - Der Anleger Podcast - "Die deutschen Nebenwerte, mit Alexander Langhorst von GSC Research"

Wie schlagen sich die Small Caps im Vergleich zum DAX ? - In den vergangenen Wochen stellte der DAX beinahe wöchentlich einen neuen Rekord auf. Da rücken die Nebenwerte beinahe in den Hintergrund. Wie sich die deutschen Small Caps in der letzten Zeit entwickelt haben und welche Chancen und Risiken ein Investment in die „Unternehmen aus der zweiten Reihe“ mit sich bringen, bespricht der ES im Gespräch mit Herrn Langhorst von der GSC Research.

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Alexander Langhorst

07.05.2021
22:23
 

Fernsehtipp Goldjungs (Herstatt-Bank) in der ARD-Mediathek & im GSC-Archiv

Der Konkurs der Herstatt Bank in 1974 galt lange Zeit als größte Bankenpleite in Deutschland und führte im Ergebnis zur Gründung des Einlagensicherungsfonds der privaten Banken. Eine durchaus gelungene filmische Umsetzung der Ereignisse liefert der Film "Goldjungs"

"Fernsehfilm Deutschland 2021 +++ Köln in den 70ern. Für Iwan Herstatt und seine Bank könnte es allem Anschein nach kaum besser laufen. Vor allem eine Gruppe junger Devisenhändler sorgt für glänzende Bilanzen. Dass sie "Goldjungs" genannt werden, kommt nicht von ungefähr. +++ Mit Michelle Barthel, Tim Oliver Schultz, Waldemar Kobus, Leslie Malton, Martin Brambach u.a. | Regie: Christoph Schnee"

Abrufbar ist der Fernsehfilm unter diesem Link

Was nach dem Konkurs und den Gerichtsverfahren etwas aus dem Blick geraten ist, ist der Umstand, dass die Abwicklung der Reste der Herstatt-Bank über 30 Jahre erforderte und erst per 30.09.2007 die Schlussbilanz vorgelegt werden konnte. Solch langen Abwicklungszeiträume erleben wir gerade bei den Nachfolgeeinheiten von WestLB und HRE erneut. Eine besondere Ironie der Geschichte in Sachen Herstatt ist noch, dass es nur wenige Wochen zuvor zum Beinahekollaps bei der IKB Bank AG gekommen ist.

Zum Thema Herstatt gibt es auch bei uns im GSC-Archiv vier Berichte über die letzten Hauptversammlungen vor dem Ende der Liquidation aus den Jahren 2005 bis 2007. Dort werden auch nochmal die Ereignisse des Jahres 1974 nachgezeichnet.

Link

Alexander Langhorst

30.04.2021
18:15
 

Fußball-Aktien: Ob sich der Einstieg jetzt lohnt und worauf Anleger achten sollten

Die Idee einer „European Super League“ hat auch die Börsenwelt bewegt. Über Chancen und Risiken von Fußball-Aktien in Zeiten von Corona.

Die Idee einer „European Super League“ ist wenige Stunden nach Verkündigung stark kritisiert worden – und vorerst gescheitert. Diese Wendungen haben sich auch an den Aktienmärkten bemerkbar gemacht: Die Aktienkurse von Juventus Turin und Manchester United waren kurzzeitig gestiegen, dann aber wieder gefallen. Sobald eine finale Entscheidung steht, ob die Idee der neuen Liga umgesetzt wird, könnte sich das erneut auf die Aktienkurse der Fußballvereine auswirken. Aus aktuellem Anlass erklärt Alexander Langhorst, Analyst bei GSC Research, ob sich ein Einstieg in Fußball-Aktien momentan lohnt – auch unter Berücksichtigung der Coronakrise. Welcher Verein führt die Fußballbörsenliga an? Wie stark schwanken Sportaktien in ihrem Wert? Und gibt es eigentlich einen Fußball-ETF? Das besprechen wir in der heutigen Sendung.

Hier geht’s zum Podcast – Link

 Alexander Langhorst

30.03.2021
18:45
 

ES – Der Anleger Podcast – „Dividendensaison 2021, mit Alexander Langhorst von GSC Research“

Nach einer holprigen Hauptversammlungssaison 2020 gehen die Aktionärstreffen dieses Jahr in die zweite Runde. Und das mit einigen Änderungen. Welche das sind und wie es mit den Ausschüttungen für das vergangene Jahr aussieht bespricht der ES mit Herrn Langhorst von der GSC Research.

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Alexander Langhorst

 

08.01.2021
15:19
 

Bankgeschichte - "Die Deutsche Bank und die Schweiz"

Eine weitere sehr lesenswerte Publikation ist aktuell von der Historischen Gesellschaft der Deutschen Bank e.V. erschienen. Der Blick in die Historie des deutschen Branchenprimus bietet dabei eine interessante Übersicht über die Geschäftsabläufe in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrzehnten. Der aktuelle Rundbrief befasst sich mit dem Aufbau des Geschäfts der Deutschen Bank in der Schweiz und kann hier abgerufen werden.

Weitere interessante Publikationen zur Geschichte der Deutschen Bank, den handelnden Personen der vergangenen bald 150 Jahre sowie sämtliche Geschäftsberichte seit 1870 als PDF-Dokument sind unter www.bankgeschichte.de verfügbar.

 

Alexander Langhorst

 

22.12.2020
17:30
 

Frohe Weihnachten

Frohe Stunden und besinnliche Feiertage wünschen wir unseren Kunden, Geschäftspartnern und Anteilseignern zum Weihnachtsfest und für das neue Jahr 2021 alles Gute.

 

Das Team von GSC Research

11.12.2020
19:15
 

ES - Der Anleger Podcast - "Das ist neu beim DAX 40, mit Herrn Langhorst von der GSC Research GmbH"

Es schien lange überfällig und als Konsequenz auf den Fall Wirecard hat der Frankfurter Börsenbetreiber entschieden die Aufnahmekriterien für die oberste deutsche Börsenliga zu überarbeiten. Neben schärferen Aufnahmekriterien gibt es zukünftig zudem auch einige Regeländerungen für den Verbleib im DAX. Über die Vor- und Nachteile der DAX-Umstellung spricht der ES mit Herrn Langhorst von der GSC Research.

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Alexander Langhorst

 

23.10.2020
14:47
 

2020er Endspielstudie von Solventis

Aus aktuellem Anlass möchten wir auf die kürzlich erschienene Mitteilung von Solventis zur Veröffentlichung der diesjährigen "Endspiel-Studie" hinweisen.

In der inzwischen 15. Auflage beschäftigen sich die Analysten von Solventis mit über 200 potentiellen Kandidaten, bei denen eine Strukturmaßnahme bereits beschlossen oder angekündigt wurde, sowie mit aussichtsreichen Kandidaten, bei denen eine solche noch anstehen könnte. Hier der genaue Wortlaut der Mitteilung:

 

Es ist wieder soweit, die Druckpresse für die 15. Endspiel-Studie von Solventis ist angeworfen.

Unter „Endspielen“ verstehen wir Unternehmen, die Strukturmaßnahmen wie Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BGAV) oder Squeeze-out bereits angekündigt haben oder bei denen eine solche Strukturmaßnahme anstehen könnte. Endspiele haben ein günstigeres Risikoprofil als „normale“ Aktieninvestments mit vergleichbarer Rendite.

Die Performance unserer letztjährigen Endspielfavoriten ließ zu wünschen übrig. Mit -15,4% war sie ähnlich schwach wie während der Finanzkrise. Einen zusätzlichen Performancebeitrag von einem Prozentpunkt lieferten Nachbesserungen aus Spruchstellen ehemaliger Favoriten (AXA Konzern, Dyckerhoff), so dass insgesamt -14,3% zu Buche standen.

Trotz dieses Dämpfers performten unsere Favoriten seit Auflegung im Jahr 2006 mit 257% besser als DAX (126%), MDAX (250%) und SDAX (175%). Zur Berechnung des Track Records unserer Favoriten enthält die Studie weitere Erläuterungen.

Im Rahmen von abgeschlossenen Spruchverfahren beliefen sich die Nachbesserungen seit der vorjährigen Endspiel-Studie auf 14,1% inklusive Zinsen. Darin sind die Fälle ohne Nachbesserung („Nuller“) enthalten. Ohne Nuller kommen wir auf ein Plus von 25,9% inklusive Zinsen. Bei 56% (Vj. 51%) der Spruchverfahren wurde nachgebessert.

Für die aktuelle Studie haben wir das Portfolio neu zusammengestellt. Die Begründung für jeden Favorit wird in einer Kurzanalyse nebst Modell (sofern sinnvoll) gegeben. Unsere Endspiel-Favoriten bieten u. E. unter fundamentalen Gesichtspunkten Kurspotenzial und zusätzlich die Chance auf ein Endspiel.

Zusätzlich gehen wir auf das beendete Spruchverfahren der Softship AG ein. Danach können Freiverkehrskurse für den 3M-Durchschnitt beim Squeeze-out durchaus herangezogen werden. Zum Urteil liefern wir Hintergrundinformationen und bereiten Freiverkehrsdaten von Aktien auf, die bereits ein Delisting durchlaufen haben.

256 Unternehmen umfasst unser Endspiel-Universum 2020. Es ist nach verschiedenen Kriterien wie Veränderungen in der Aktionärsstruktur, kritischen Schwellen bei Stimmrechts- und Grundkapitalanteilen aufbereitet und übersichtlich zusammengefasst.

Wir bieten Ihnen diese einzigartige Ausarbeitung zum Preis von 995 € zzgl. USt. zum Kauf an.

Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung oder übersenden Sie uns die beigefügte Bestellung. Sie erhalten die Studie dann umgehend per Post.

Bei Interesse oder Rückfragen setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Sie erreichen uns entweder telefonisch unter der Nummer 06131/4860500 oder per Mail an info(at)solventis.de.

 

Alexander Langhorst

 

14.10.2020
11:40
 

VzfK: Ertragswert und Börsenwert - Empirische Daten zur Preisfindung beim Delisting

Aus aktuellem Anlass möchten wir auf die Pressemitteilung der Verbraucherzentrale für Kapitalanleger e.V. (VzfK) zum Thema "Delisting" hin:

 

VzfK: Ertragswert und Börsenwert - Empirische Daten zur Preisfindung beim Delisting

Ein neues Buch von Martin Weimann zeigt:

- Anleger werden bei Delistings vielfach zu billig abgespeist.

- Börsenwert und Ertragswert können wegen verschiedener Informationsgrundlagen nicht gleichwertig sein.

Berlin, 13. Oktober 2020. Beim Delisting von börsennotierten Gesellschaften drohen Minderheitsaktionären massive Nachteile wie das Risiko, keine angemessene Kompensation zu erhalten. Das belegt eine neue empirische Studie des Rechtsanwalts und Aktionärsvertreters Dr. Martin Weimann. Zusammen mit der Verbraucherzentrale für Kapitalanleger e.V. (VzfK) hat er für 111 Delistings seit der "FROSTA-Entscheidung" des Bundesgerichtshofs im Jahr 2013 bis Ende 2019 die Kursentwicklung und die Handelsvolumina nach Ankündigung eines Delistings untersucht. Dabei geht es auch um die Frage, inwieweit der Börsenwert den tatsächlichen Wert des Unternehmens (Ertragswert) widerspiegelt. Die Ergebnisse sind ebenso eindeutig wie alarmierend:

Unmittelbar mit der Ankündigung eines Delistings koppeln sich die Kurse von der allgemeinen Marktentwicklung ab, teilweise um bis zu minus 30 Prozent. Gleichzeitig nehmen die Umsätze zu.

Wird bei der Bewertung nur auf den Börsenwert abgestellt, erleiden Anleger oft massive Verluste, weil der Börsenwert den inneren Wert des Unternehmens nicht reflektiert. Das zeigen die 27 Gesellschaften, bei denen auf das Delisting eine kompensationspflichtige Strukturmaßnahme gefolgt ist: Bei etwa 75 % lag die Abfindung über dem Börsenpreis beim Delisting.

Hier geht es auch um Anlagestrategien: Das Ertragswertverfahren sichert alle Investitionsstrategien ab, die auf einen Zukunftswert abstellen. Kommt es nur noch auf einen Börsenwert an, müssten Anleger immer dann über einen Verkauf nachdenken, wenn sich ein Großaktionär den für kompensationspflichtige Strukturmaßnahmen relevanten Schwellenwerten ab 75 % nähert. Eine Börsennotierung macht dann oft keinen Sinn mehr.

Die Novellierung des §39 BörsG hat das Problem nicht gelöst. Er gilt nur für den regulierten Markt, nicht aber für den Freiverkehr. Dort fanden aber die meisten Delisting-Verfahren statt.

Diese Ergebnisse verlangen, dass die verfassungsrechtlichen Gewährleistungen zum Aktieneigentum um einen Anspruch auf Handelbarkeit und Zugang zu kursrelevanten Informationen zu erweitern sind, wenn zum Zeitpunkt des Aktienkaufs eine Börsennotierung bestand.

Die Erkenntnisse dieser Studie haben einen besonders greifbaren Bezug zum Delisting bei Rocket Internet. Dazu sagt Martin Weimann:

"Das angekündigte Delisting bei Rocket Internet zeigt, dass nach den derzeitigen Regeln kein Interessenausgleich zwischen den beiden Aktionärsgruppen gelingt: Nach einem Börsengang zu 42,50 Euro sind die nun im Delisting angebotenen 18,57 Euro zu wenig. Die Minderheitsaktionäre erhalten keinen Zugang zum inneren Wert, der darüber liegen dürfte. Vielmehr werden wohl auch hier die unternehmerisch investierten Großaktionäre den vom Delisting ausgelösten Verkaufsdruck für Nachkäufe nutzen. Sie kennen den inneren Wert. Die reduzierte Kapitalmarktkommunikation führt nach dem Delisting dann dazu, dass sich die anderen Investoren kein valides Bild vom inneren Wert des Unternehmens machen können.

Das Beispiel Rocket Internet zeigt auch, dass der Börsenwert und der Ertragswert wegen der unterschiedlichen Informationsgrundlagen nicht gleichwertig sein können. Denn nur vor einer kompensationspflichtigen Strukturmaßnahme müssen die Planungsrechnung und weitere Angaben zum inneren Wert mitgeteilt werden. Das Ertragswertverfahren berücksichtigt dabei beispielsweise auch Investitionsvorhaben, die eine Steigerung des Unternehmenswertes in der Zukunft zur Folge haben sollen."

Die Studie "Ertragswert und Börsenwert - Empirische Daten zur Preisfindung beim Delisting" ist ab sofort für EUR 109,95 im Buchhandel oder direkt beim Verlag De Gruyter (orders@degruyter.com) wahlweise gebunden (ISBN: 978-3-11-062705-3), als PDF-eBook (ISBN: 978-3-11-062923-1) oder als eBook im EPUB Format (ISBN: 978-3-11-062714-5) erhältlich.

Alexander Langhorst

07.10.2020
11:42
 

ES - Der Anleger Podcast - Die virtuelle HV – Fluch oder Segen?, mit Alexander Langhorst, GSC Research GmbH"

39. Die virtuelle HV – Fluch oder Segen?, mit Herrn Langhorst von der GSC Research GmbH

Die HV-Saison neigt sich dem Ende. Dank Corona fanden viele Aktionärsversammlungen in diesem Jahr online statt. Wie die Stimmung unter den Aktionären ist und ob es Punkte zum nachjustieren gibt, bespricht der ES mit Herrn Langhorst von dem unabhängigen Analysehaus GSC Research.

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Alexander Langhorst

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